Mittwoch, 18. Oktober 2017

(K)-eine Buchempfehlung


Bei diesem Buch bin ich total gespalten. Vorab ich bin eigentlich nicht so der Fitzek-Fan. Ich mag seine Bücher, aber mit seinen Enden komme ich irgendwie nicht zurecht, so das meist ein unzufriedenes Gefühl nach dem Lesen blieb. So beschloss ich keins mehr zu lesen, bis mir dieses in die Hände fiel.

Eine kurze Inhaltsangabe vom Buchrücken:

"Eine unbewohnte Insel im Storkower See Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten. Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird …"

Ihr kennt ja mein Faible, es sprach mich sofort an und so dachte ich, na dann versuch es doch nochmal mit einem Fitzek-Roman.

Der Anfang mit dem Umzug von Berlin in den kleinen Ort, die ersten Schwierigkeiten mit der Dorfjugend und das geheimnisvolle Mädchen, dann die Entwicklung mit dem als pädophil geltenden Nachbarn, es dauerte ein wenig lang bis das Buch dann endlich Fahrt aufnahm.
Dieser Nachbar erzählt den beiden Brüdern allerdings eine unglaubliche Geschichte über seinen Hund (diese erinnerte mich stark an Friedhof der Kuscheltiere, nur das hier keiner begraben wurde). 
Von einen Seelenspiegel der die Menschen verändert. Aus einem liebevollen, verantwortlichen und fürsorglichen Menschen wird das genaue Gegenteil.
Durch einen Badeunfall, verändert sich das Mädchen und der Vater der beiden Jungs, und so kommen wir dann auf die unbewohnte Insel...

Und dann wird es echt heftig - auch für mich schwer zu ertragen, übersprang ich so einige Passagen. 
Seine Ausdrucksweise fand ich in vielen Situationen völlig unangebracht und ziemlich merkwürdig konstruiert - das war bestimmt Absicht, denn so wurde das Grauen ziemlich detailliert und blutig dargestellt. 
Ich mag es gerne spannend, aber blutig ... muss es doch nicht sein :(

In einem Büchercafé habe ich mich mit einigen Bekannten darüber ausgetauscht und die eine hat das Buch gleich weitergereicht, während eine andere mir verraten hat, das es einen Nachfolgeband gibt.
Allerdings nicht für mich!
Mir hat diese Bucherfahrung gereicht und ich bin froh, dass das Buch ein Ende gefunden hat, weiter muss ich gar nicht lesen ...


http://www.kerkis-farbkleckse.de/kommentare/leben-mit-buechern-04....2210/

Nun wartet der nächste Messeeinsatz auf mich, bis später dann ...

liebe Grüße

Kirsi

Kommentare:

  1. Liebe Kirsi,

    na, da bin ich ja mal gespannt. Ich habe "Der Augensammler" von ihm. Aber ich habe auch kein Problem damit, wenn mir das Buch nicht gefällt, es unausgelesen weiterzugeben. Ich habe mal bei Wiki nachgeschaut. Die Buchtitel die dort aufgeführt sind, kenne ich alle nicht.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  2. Kirsi, Kirsi, du liebe Zeit, scon wieder Blut. Und du schreibst von schwerer Kost.

    :-)))))

    Lieben Gruß Eva

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  3. Liebe Kirsi,
    ich bin ja auch ein Thriller-Fan, Fitzek gehört bisher allerdings nicht zu meinen Autoren. Ich mag es eher psychologisch fein, fantasieanregend und brauche keine blutigen und detaillierten Horrorszenen.
    Danke für die Rezension, denn jetzt brauche ich gar nicht erst zuzugreifen und mir das selbst antun.
    Es gibt ja noch so viele spannende und geistreiche Psycho-Thriller-Kost!
    Lieben Gruß
    moni

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  4. Es gibt tatsächlich Bücher, die man persönlich nicht unbedingt lesen muss. Ich kenne das Buch jetzt nicht, kann aber Deine Argumentation gut nachvollziehen. Hört sich ganz danach an, dass es für mich keine Empfehlung ist.
    LG Pat

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  5. Mit Thriller habe ich es ja nicht so...und wenn mir ein Buch nicht gefällt, wird es gnadenlos zur Seite gelegt...;-). LG Lotta.

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  6. Hallo liebe Kirsi,
    oh je schon der Titel würde mich abschrecken... ne ich lese lieber etwas wo ich lachen kann ;-)

    Liebe Grüße
    Biggi

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  7. Ich habe beide gelesen, "Die Blutschule" von Max Rhode (Pseudonym von Fitzek) sowie "Das Joshua Profil" von Sebastian Fitzek.
    Sie sind schon sehr brutal, besonders die Blutschule, dennoch hat es mich an manchen Stellen echt gefesselt.

    Das Joshua Profil ist kein Folgeband, wenn auch die Bücher unbedingt hintereinander gelesen werden sollten. Es handelt von dem Autoren Max Rhode, der das Buch "Die Blutschule" geschrieben hat, und das Buch ist dann ein echter Fitzek.

    Besonders das Ende war so unvorhersehbar und überraschend.

    Die Blutschule ist erforderlich um das Joshua Profil zu verstehen.

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  8. Hallo Kirsi,

    ich habe "Die Blutschule" als Hörbuch nahezu verschlungen. Mir hat es sehr gut gefallen, was zum großen Teil vielleicht daran liegt, dass David Nathan das Buch gesprochen hat. Er ist mein Lieblingssprecher (auch viele von ihm gesprochene Stephen-King-Romane waren klasse). Mir macht richtiger Horror nichts aus, zum Glück, so darf es dann auch etwas härter im Schreibstil sein. Aber ich verstehe, dass zarter Besaitete diesbezüglich mitunter Schwierigkeiten haben.

    Sebastian Fitzek lese ich allgemein sehr gern, und vor wenigen Tagen hat mir mein Sohn ein Gesellschaftsspiel von Sebastian Fitzek geschenkt. Man übernimmt die Rolle in einem Mordfall und ermittelt den Täter. Klingt ganz interessant. Vielleicht stelle ich es mal in meinem Blog vor.

    Liebe Grüße an Dich
    Gabi

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  9. Liebe Kirsi,
    vor ein paar Jahren waren wir mal bei einer wirklich guten Krimilesung bei der Lit-Cologne. Der Abend war absolut genial bis Fitzek auftauchte, absolut ekelhaft. Ich lese gerne Krimis, aber das brauche ich nicht. Ich kann Dir nur zustimmen.
    LG
    Magdalena

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  10. Ich bedanke mich für all Eure lieben Kommentare und sende Euch allen liebe Grüße!

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Vielen Dank für das Lesen und Deine Meinung.
Ich bemühe mich immer zu antworten (auch wenn es mal etwas länger dauert).
Sollte ich es mal nicht schaffen, bitte nicht böse sein.

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal!

Thank you for your comment. I'm pleased about the comments.
Best wishes
Kirsi

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