Samstag, 30. September 2017

Angst im ZiB



Nein das sind nicht die Worte von Pennywise ;-)

Sie werden Eleanor Roosevelt zugeschrieben, aber ganz sicher ist man sich nicht. 

Als ihr Mann 1933 sein Amt angetreten hat sprach er die Worte: "Das Einzige, was wir fürchten müssen, ist die Furcht selber."

Vielleicht hat sich im Laufe der Zeit die Wahrnehmung der Leute ein wenig verschoben, so das ihr diese Worte in den Mund gelegt wurden.

Sie stellte sich auf jeden Fall immer neuen Herausforderungen und scheute keine Auseinandersetzungen.
Zu ihrer ersten Pressekonferenz lud sie alle weiblichen Journalisten ein und zwar nur die weiblichen!
Dieser Sitte blieb sie bis zu ihrer letzten Konferenz treu, dadurch regte (besser gesagt nötigte) sie viele Unternehmen, endlich Frauen einzustellen, auch in gehobenen Positionen.
Sie war dickköpfig, stur und sehr konsequent.
Nach der Geburt ihres 6. Kindes verlies sie das gemeinsame Schlafzimmer, weil sie fand, das sie ihren ehelichen Verpflichtungen nun mehr als genügend nachgekommen ist. 
Sie protestierte gegen die Rassentrennung, setzte sich für die Frauenrechte ein und unterstützte viele soziale Projekte.

Eine interessante Persönlichkeit wie ich finde! 

Auch wenn ich nicht jeden Tag etwas tue was mich ängstigt, es gibt schon Situationen, vor welchen mich gruselt - ich spreche nicht gerne vor vielen Menschen - ich war und bin keine gute Rednerin, das wäre für mich eine echte Überwindung (schon als Schülerin bei Referaten), ich musste immer meinen ganzen Mut zusammen nehmen, aber immer habe ich es geschafft ;-)

Weitere Zitate findet Ihr bei Nova 

http://casa-nova-tenerife.blogspot.de/2017/09/zitat-im-bild-166.html

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Samstag

Kirsi

Kommentare:

  1. Hallo liebe Kirsi,
    ich bin mir gar nicht sicher, ob mir da für jeden Tag eine Idee käme, aber vielleicht kann man es heute mit etwas Neuem, das man noch nie gemacht hat, umschreiben. Eben jeden Tag eine neue Herausforderung meistern.
    Aber zur damaligen Zeit gab es sicher viele Sachen, die heute ihren Schrecken verloren haben und Frau Roosevelt ist auf jeden Fall eine beachtenswerte Persönlichkeit.

    Liebe Wochenendgrüße
    Arti

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    1. Ich denke auch das damit mehr neue Wege oder neue Herausforderungen gemeint sind - es gibt ja schon Situationen welchen man sich immer mal wieder stellen muss

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  2. Liebe Kirsi ... wenn man genau hinschaut, birgt jeder Tag Situationen, die uns herausfordern, denen man sich stellen muss, die uns gar verunsichern und ängstigen und manchmal ist es sogar das Leben selbst.
    Ein ganz wunderbares Zitat das du uns ausgesucht hast ... bei ES allerdings hört mein Mut auf ;)Liebe Grüße in den Tag, Ulla

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    1. Ach ES ist gar nicht so schlimm, das Buch (Kopfkino) hält viel mehr Schrecken bereit ;-)

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  3. Liebe Kirsi,

    ich habe gerade überlegt, worauf sich Dein Blog und das Bild beziehen, auf ein Buch? Was ist ZiB? - Doch dann sah ich ganz unten in kleiner Schrift den Start im Kino. Das hatte ich nicht auf den ersten Blick erkennen können.
    Was soll ich sagen - wir sind alle Menschen, Männer wie Frauen und dem entsprechend sollten wir die gleichen menschlichen Rechte haben, die sich aus den Menschenrechten schließlich ergeben. Einseitige Strömungen liegen mir fern und so finde ich auch höchst merkwürdig, daß eine Frau sich aus dem gemeinsamen Schlafzimmer zurückzieht, weil sie das Zusammensein mit ihrem Mann als "verpflichtend" empfand. Das hätte man doch anders regeln können. ;-)

    Erinnert mich gleich wieder an "Die Frauen des Hauses Wu" von der hervorragenden Nobelpreisträgerin für Literatur Pearl S. Buck.

    Angst und Angst sind für mich auch zweierlei. Es gibt Dinge, vor denen man tatsächlich Angst haben muß und sollte, andere wiederum sind lediglich mit eher unangenehmen Empfindungen verbunden, wie die sog. Rede"angst" unter der sehr viele Menschen leiden, auch viele Promis, sogar sehr viele Schauspieler sind ziemlich schüchtern, gerade deshalb wurden sie Schauspieler, um nicht sie selbst sein zu müssen. In der Rolle gelingt ihnen, was im realen Leben zu schwer wäre.Von Julianne Moore las ich gerade, dass auch sie ein schüchterner Mensch sei, hätte ich gar nicht gedacht! :-)

    Habe Dich übrigens gerade in Birgits Blog entdeckt (Sternschnuppenstaub).

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Sara

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    1. Ich glaube sie waren mehr Freunde als Partner (jedenfalls was ich so las), er hatte wohl auch eine Affäre, wer weiß warum und aus welchen Gründen sie ausgezogen ist, auf jeden Fall waren sie immer füreinander da - das finde ich sehr schön. Sie hätte ihn verlassen (und die Schuld auf sich genommen), er wollte den Skandal verhindern, kurz darauf erkrankte er an Polio und da war sie wieder an seiner Seite.
      ZiB, das ist für mich schon eine Aktion welche so "ins Blut übergegangen" ist das gar nicht weiter zu erklären (schön das Du es für Dich erschlossen hast liebe Sara).

      Ja die Birgit habe ich bei Elisabetta "getroffen" und war neugierig und nun lese ich dort öfters!
      Ein schönes Wochenende und vielen lieben Dank für Deinen so ausführlichen Kommentar
      Kirsi

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    2. Ah o.k., meist hat das doch andere Gründe, als "nur" die Kinder. Aber das finde ich natürlich auch sehr schön, wenn die Verantwortung füreinander damit nicht endet, denn schließlich hat man sich doch etwas bedeutet und ist einen gemeinsamen Weg gegangen. Eine schöne Geschichte! Danke für die Aufklärung, liebe Kirsi! Auch für ZiB, denn das wußte ich nicht. Wohl, weil ich seit längerem nicht mehr so häufig in den Blogs herumkam. Das ändere ich gerade wieder. Zumindest in der dunklen Jahreshälfte bleibt wieder etwas mehr Zeit dafür. Birgit kenne ich schon sehr lange *psst* :-) Das Internet ist manchmal wiederum klein. Schön, daß Du auch dorthin gefunden hast!

      Liebe Grüße nochmal
      Sara

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  4. Liebe Kirsi,
    offenbar gibt es so viele Ängste, dass es für 365 Tage im Jahr und im folgenden und folgenden....reicht. Da könnte es hilfreich sein, sich einmal am Tag einer ganz persönlichen Angst zu stellen.
    Ich habe übrigens mal aus Neugier extra nach Deinem Vornamen gesucht und nicht nur etwas gelernt, sondern auch wieder festgestellt, dass es wirklich spannend ist, welche Bedeutung Namen haben.
    Liebe Grüße
    moni

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    1. Da hättest Du mal die Erklärung meines Namens von meinem Vater hören sollen, so was von blumig, aber so schön erzählt!

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  5. Liebe Kirsi,

    das ist ein interessanter Beitrag heute von dir. Zu der damaligen Zeit, als Frauen noch weitaus weniger Rechte hatten als heutzutage, war es für sie schon eine Herausforderung, sich Dingen zu stellen, die bislang Männern vorbehalten waren.
    Frau Roosevelt hatte auf jeden Fall viel Mut bewiesen und ist auch in meinen Augen eine sehr bemerkenswerte Frau, die vieles in Bezug auf Frauenrechte in die Wege leitete.

    Ich weiß nicht, ob ich jeden Tag etwas tun würde/müsste, wovor ich Angst habe, aber sich neuen Herausforderungen zu stellen, bedeutet auch für unseren weiteren Lebensweg Fortschritt.

    Ganz liebe Grüße und ich wünsche dir ein schönes Wochenende
    Christa

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    1. Ja ich glaube auch, das zu ihrer Zeit ihre Ansichten nicht so selbstverständlich waren und sie doch vielen durchsetzten konnte!

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  6. Liebe Kirsi,
    Dein ZIB ist wieder sehr gelungen und ob ich imstande bin "jeden" Tag eine Tat zu begehen, die mich ängstigt, weiß ich nicht ;-))
    Aber es reicht manchmal auch, Entscheidungen zu treffen, bei denen man sich nicht wirklich wohlfühlt. Wo man überlegt ob es richtig
    ist und was man tut, wenn's schief geht.
    Angst muss ja nicht immer und unbedingt mit "gruseln" einhergehen, es reicht wenn sich das schlechte Gewissen regt.
    (Zu schnell auf der Autobahn usw.)
    Eleanor Roosevelt war ganz sicher eine sehr toughe Frau, vor allem zur damaligen Zeit sechs Kinder groß zu ziehen, bedurfte Organisationstalent und guter Nerven.

    Dir wünsche ich ein schönes, gemütliches Wochenende und liebe Grüße schick ich auch noch dazu ;-)
    Elisabetta

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    1. Vielen lieben Dank Elisabetta, auch Dir ein schönes Wochenende - das Wetter soll (auf jeden Fall hier) besser werden als angekündigt - wenn das so ist, sende ich Dir Sonnenstrahlen!

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  7. Liebe Kirsi,

    das ist ein sehr interessanter Post. Das war wirklich eine tolle Frau diese Eleanor Roosevelt, die man nur bewundern kann. Es ist ja eigentlich schon etwas, wenn man überhaupt eine Entscheidung trifft, weil man ja nie weiß, ob es die richtige war.

    Liebe Grüße
    Jutta

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    1. Da hast Du wohl Recht ;-) Entscheidungen können manchmal ganz schön schwierig sein!

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  8. Liebe Kirsi,
    jetzt gucke ich auch bei dir noch vorbei und lese dein Zitat. Das passt schon sehr gut.

    Ich denke, dass Eleanor Reoosevelt es so gemeint hat. Je weniger du dich überwindest und dich deinen Änsten stellst, desto ängstlicher wirst du. Irgendwann wird dann auch das, was du früher mit links gemacht hast zur Mutprobe.

    Da ist was dran.

    Hab einen schönen Abend.

    Lieben Gruß Eva

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    1. Auch Dir einen schönen Abend und liebe Grüße

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  9. Liebe Kirsi,
    ja, ich denke auch, dass Eleanor Roosevelt eine starke und interessante Persönlichkeit gewesen sein muss. Wahrscheinlich war es nicht immer leicht für den Präsidenten mit als sehr eigentwilliger First Lady, aber da musste er durch ;-) Ein interessanter Ansatz, täglich etwas zu tun, das mich ängstigt. Aber wenn man die zuweilen brandgefählichen frühmorgendlichen Autofahrten nach Wien unter Unmengen von Verrückten anderen Pendlern dazu rechnet, dann kommt's fast hin ;-)
    Liebste Samstagabendgrüße, Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2017/09/island-kreuzfahrt-teil-5-cawdor-castle.html

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    1. Ich wusste gar nicht das Ihr solche Autobahnrabauken habt - ich dachte es geht immer gemütlich in Österreich ;-)

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  10. ...täglich eine Tat, die mich ängstigt - darüber habe ich noch nie nachgedacht. Als "alter Pfadfinder" kenne ich nur die tägliche "gute Tat" - der nachzukommen würde mich schon eher ängstigen.
    Einen schönen Sonntag,
    Luis

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  11. Oh ja, das war sie wirklich und ich finde den Post sehr interessant und wieder "auffrischend" in den Gedanken. Was war es früher doch schon sehr beschwerlich für Frauen, schon allein wenn sie studieren wollten und wieviele Erfinderinnen, Chemikerinnen und Co gab es schon damals. Einfach klasse dass sie allem Widerstand getrotzt haben....und wie man heute sehen kann tut sich ja selbst in Saudi Arabien was. Einfach unglaublich dass sie endlich dort den Frauen auch Schritt für Schritt ein wenig mehr Freiheit geben. Ich finde es klasse.

    Boa, jetzt bin ich abgeschweift vom ZiB welches ich klasse finde. Muss aber wirklich drüber nachdenken ob ich täglich da etwas finden würde..ich glaube nicht denn so spontan fallen mir keine alltäglichen Ängste ein, ausser das meiner Mum was passiert oder auch Gismo die Regenbogenbrücke überquert. Ängsten sollte man sich versuchen zu stellen, was manchmal dann aber nicht so einfach sein kann.

    Wünsche dir noch einen superschönen, angstfreien Sonntag und sende liebe Grüsse

    N☼va

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    1. Ich denke auch, das es schon Mut erfordert sich seinen Ängsten zu stellen, sie erst einmal anzunehmen ist auch nicht ganz einfach!

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  12. Liebe Kirsi, nein, das möchte ich nicht. Es gibt genügend Situationen im Leben, die ängstigen und zu meistern sind, das brauche ich nicht jeden Tag. Trotzdem, es ist ein tolles ZiB, denn es regt zum Nachdenken an.
    Liebe Grüße, Angelika

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  13. Liebe Kirsi,
    danke für deinen lehrreichen Post in dem ich doch gerade einiges dazu gelernt habe, klasse vielen Dank!
    Toll, dass du es immer geschafft hast, auch wenn es dich ängstigte oder du viel Mut brauchtest, behalte dir das im
    Herzen, das ist eine große Kraft die dich stärken kann für Situationen die ängstigen....
    Das Wissen ich schaffe es...
    Ich finde es auch immer mal wieder sehr bereichernd sich selbst überwunden zu haben,
    wenn ich auch mal in so eine Situation komme :)
    Mach weiter so und vielen Dank!
    Liebe Grüße schicke ich verspätet,
    aber nicht weniger herzlich,
    die Monika*

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  14. Das klingt wirklich nach einer tollen Persönlichkeit ..ich wußte das alles gar nicht - sehr interessant! Auf jeden Fall finde ich es gut, sich seinen Ängsten so oft wie möglich zu stellen.

    Was das Reden vor vielen Menschen und die Referate angeht - da bin ich genauso ... kann es nicht gut und habe Angst davor, das war schon in der Schule so. Ich bin eh mehr der "schüchterne" Typ, und größere Gruppen sind nicht so mein Ding ..

    Einen schönen Mittwoch wünsche ich dir :)
    Liebe Grüße,
    Birgit

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  15. Liebe Kirsi,

    Danke dir sehr für deine Antworten zu den Kommentaren :-)

    Den Spruch von der Angst, die es als Einziges zu fürchten gilt...Den kann ich übrigens gut nachvollziehen, weil ich die "Angst vor der Angst" nur zu gut kenne.

    Einen schönen Nachmittag für dich und liebe Grüße,

    Birgit

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Vielen Dank für das Lesen und Deine Meinung.
Ich bemühe mich immer zu antworten (auch wenn es mal etwas länger dauert).
Sollte ich es mal nicht schaffen, bitte nicht böse sein.

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal!

Thank you for your comment. I'm pleased about the comments.
Best wishes
Kirsi

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