Samstag, 30. Januar 2016

Wie viel Persönliches/Privates muss, kann, sollte ein Blog enthalten?

Interessante Frage - schwierige Antwort!

Angeregt zum Nachdenken hat mich diese Frage. Wie verhalte ich mich als Bloggerin und auch als Leserin? Was möchte ich selbst vor allem lesen? Ein wenig von der Person hinter dem Blog interessiert mich schon, aber nicht zu viel. Es ist nicht einfach hier die richtige Menge zu finden, aber auch beim Schreiben. 
Ich habe mir angewöhnt mich vor Veröffentlichung immer zu fragen: "Würde dich das interessieren?" "Will das wirklich irgendwer wissen?"

Gut das Maria vom Unruhewerk nicht nur diese Frage in Ihrer Blogparade gestellt hat, sondern ebenfalls einen Fragenkatalog, mit dem ist mir dieser Post sehr viel leichter gefallen ;-)) 

Wie haltet ihr es mit der persönlichen Offenheit in eurem Blog?

Angefangen hat dieser Blog als Produktblog zu unserem Shop. Und so habe ich auch geschrieben :(
Das das kaum jemanden interessiert hat, habe ich zum Glück schnell gemerkt und fing an immer ein wenig persönlicher zu schreiben
Dabei habe ich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
1. Ich habe richtig Spaß am bloggen gefunden und
2. es haben sich Leute auf meinen Blog verirrt, die dann auch geblieben sind :)

Rechnet ihr?

Oh nein, das habe ich ja schon in der Schule nicht so gerne gemacht ;-) Anfangs habe ich mich total verrückt gemacht mit der Statistik, aber das sehe ich jetzt auch alles viel entspannter. Aber Rechnen - Definitiv Nein (ich wüsste auch nicht was)

Lasst ihr euch von Emotionen leiten?

Ja! Ich bin mehr ein Bauchmensch als Kopfmensch!

Oder müsst ihr gar nicht mehr drüber nachdenken, habt schon ein so gutes Gefühl dafür, was geht, was ihr wollt, womit ihr euch (noch) wohlfühlt?

Vor jeder Veröffentlichung lese ich mir alles noch einmal in Ruhe durch. Manchmal merke ich schon beim Schreiben wenn es zu persönlich wird, das lösche ich dann gleich wieder.

Gab es Situationen, in denen ihr persönliche Dinge gepostet habt, die euch unerwartet Bauchschmerzen gemacht haben? Oder die dumme Situationen und/oder Reaktionen hervorriefen? Welche Konsequenzen  in punkto persönlicher Offenheit habt ihr daraus gezogen?

Nein zum Glück habe ich so etwas noch nicht erlebt.

Wünscht ihr euch, mutiger/offener im Netz zu sein, traut euch aber (noch) nicht?

Ja, aber ich arbeite daran. Aber das habe ich nicht nur auf meinem Blog, sondern auf auch anderen Plattformen. Letztes Jahr habe ich eine 21-Tage-Challenge von Sabine Piarry mitgemacht, eigentlich aus ganz anderen beruflichen Gründen. Aber ich merkte, das es doch sehr schnell persönlicher wird unter den Teilnehmern und habe mich ein wenig zurückgezogen. Aber irgendwie hat Sabine es geschafft, mich immer wieder anzusprechen und irgendwann merkte ich dann, das alles in Ordnung ist (auch wenn man ein wenig von sich preisgeben musste) und sei es nur eine Idee für ein neues Marketing Konzept.
Zum Schluss habe ich doch tatsächlich von mir aus Leute angeschrieben und was soll ich sagen, dadruch wurden einige neue Kontakte geknüpft. 
Nun muss ich vielleicht dazu sagen, das ich auch im "wahren" Leben eher zurückhaltend bin und als Halb-Finnin gibt man sowieso so gut wie nichts von sich preis.
Wenn jemand schon mal in Finnland war und Finnen getroffen ist, der weiß was ich meine. Sehr freundlich und hilfsbereit, aber eben verschlossen! 

Das 1. Foto von mir zu veröffentlichen war für ein großer Schritt, aber es hat gar nicht weh getan!

Habt ihr eure Sichtbarkeits-Strategien jemals bewusst geändert, von „Da halt ich mich mal lieber bedeckt“ zu „mehr Offenheit“ – oder umgekehrt?

Strategie habe ich eigentlich keine.

Oder haltet ihr solche Strategien ganz grundsätzlich für völligen Blödsinn? Wenn ja: warum?

Nein, jede(r) wie er möchte.

Und noch mal zum Rechnen: Gibt es so etwas wie ein Idealbild eurer Präsentation im Netz? Wie viel Offenheit enthält das? Und wie erreicht ihr dieses Idealbild?

Nun ich freue mich natürlich wenn Besucher mich sympathisch und meinen Blog interessant finden, wiederkommen und auch Kommentare hinterlassen.
Ein Idealbild habe ich nicht, ich bleibe authentisch und wenn es dann mal zu persönlich wird - dann gibt es eben doch keinen Post drüber und ich schreibe über was anderes.

Gibt es unter euch Blogger, die über diese Frage noch nie nachgedacht haben – und ich mach hier ganz unnötig die Pferde scheu?

Diese Frage stellt sich jeder mal würde ich sagen.

Oder habt ihr euer Blogthema von Anfang an schon bewusst so gewählt, dass ihr euch solche Fragen erst gar nicht stellen müsst? Wenn ja: Wie geht es euch damit? Fehlt euch da manchmal die „persönliche Note“? 

Nein, ich "plane" nicht so im voraus, wenn es das ist, was Du damit meinst.
  
Wenn ihr andere Blogs anseht: Mögt und folgt ihr eher denen mit „persönlicher Note“ – oder lieber jenen, die (so weit das geht…) „neutral“ daher kommen?

Lieber die mit "persönlicher Note". Aber gibt es "neutrale" Blogs überhaupt? Selbst die welche sich auf Marketing etc. beschränken oder Tipps über Design und Layout geben haben immer einen persönlichen "Touch" (jedenfalls die die ich kenne).

Wie viel Sichtbarkeit im Netz verträgt das berufliche, private und persönliche Selbst-Bild? Wie wägt ihr ab? Was zeigt ihr, wie viel von euch? Und was – warum? – nicht?

Ich habe immer im Hinterkopf dass das Netz nicht so schnell vergisst und daher zeige ich von uns persönlich aus der Familie kaum etwas. 
Ob ich überhaupt ohne den Produktblog zu meinem Blog gekommen wäre, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. 

Liebe Grüße

Kirsi

Freitag, 29. Januar 2016

Freitagsfüller #4






6a00d8341c709753ef011570569c3f970b


1.    Das Dschungelcamp   ist überhaupt nicht mein Fall.

2.    Ich war dieses Jahr noch nicht beim Friseur.

3.   Wie kann es sein das ich meinen Hausputz doch noch nicht gemacht   habe?
 
4.   Mein Kaffepott ist leer.

5.   Vielleicht hätte ich  nicht mehr soooo lange lesen sollen, dann wäre ich jetzt nicht so müde ;-)  . 

6.    Die Halbjahreszeugnisse sind durch und soweit alles i. O., das sind gute Nachrichten.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen gemütlichen Abend, morgen habe ich  meinen Blog ein wenig überarbeiten geplant und Sonntag möchte ich einen schönen langen Hundespaziergang bei gutem Wetter hoffentlich machen!



Oben auf dem Link findet Ihr mehr Informationen oder einfach hier klicken.

So, mal schauen was bei den anderen so steht, 

liebe Grüße

Kirsi


Samstag, 23. Januar 2016

2 Bücher für die Blogparade von Sam

 Gerade noch rechtzeitig

fällt mir ein, das ich doch an der
 Blogparade von Sam teilnehmen wollte.

Mein Vorsatz in meinem Urlaub viel zu lesen, konnte ich zum Glück um- und durchsetzen und möchte nun 2 Bücher vorstellen:

 

 Das Seelenhaus von Hanna Kent

Eine Geschichte welche auf Tatsachen beruht über die letzte Frau, welche in Island hingerichtet worden ist.
Hannah Kent erzählt "fiktional" über Agnes Magnúsdóttir und bemüht sich um eine andere Sicht der Taten welcher Agnes beschuldigt worden ist.
Hannah Kent gibt einem das Gefühl dabei zu sein, sich ebenfalls in Island zu befinden. In diesem wunderschönen aber kargen Land, in einem bitterkalten Winter, in dem kleinen Haus auf dem Hof welcher Agnes beherbegt bis zu ihrer Hinrichtung
Ich weiß nicht, was mich am meisten berührt und beeindruckt hat, das Entsetzen der Familie, welche Agnes aufnehmen müssen, Agnes die auf ihre Hinrichtung wartet und weiß das ihre Tage gezählt sind oder aber ihre Geschichte, die Agnes eines Tages anfängt zu erzählen und die Reaktionen der Familie.
Dieses Buch zieht einen in seinen Bann und auch nach dem Beenden beschäftigt man sich mit der Frage, wie es wohl gewesen sein könnte.
Hannah Kent wollte ein anderes, vielschichtigeres Porträt, als einer "unmenschlichen Hexe" zeichnen und das ist ihr voll und ganz gelungen!


Das nächste Buch welches ich noch empfehlen möchte ist ein Familiendrama (mehr eine Parabel auf Abgründe und das Dunkle im Menschen). Durch die Energie der Erzählung hat man das Gefühl mit "hineingezogen" zu werden in die Geschichte der Familie Lovatt.
Du weißt, wo alles hinsteuert und kannst nichts tun um es aufzuhalten!

 

Das fünfte Kind von Doris Lessing

 "Der kleine Ben hat nichts Kindliches an sich. Er ist mehr ein bösartiger Troll als ein menschliches Wesen, und wie ein finsteres Verhängnis bricht er über die Familienidylle Harriets und Davids herein." (Buchrückenauszug)

Es ist zum Teil sehr verstörend und hat mich etwas ratlos zurückgelassen. 
Einen 2. Band gibt es auch noch, in welchem Ben erwachsen ist. 
Allerdings bin ich mich noch nicht sicher, ob ich dieses Buch lesen möchte und werde.

Andere interessante Buchtipps findet Ihr bestimmt bei Sam's Leseherbst-und Lesewinter!

Kirsi

Freitag, 15. Januar 2016

Wer sind Deine Musik-Helden?

Diese Frage in dieser Woche



Für mich einer der Allergrößten.


Und ein "richtiger" Fan wurde ich durch einen seiner größten Flops:





Der Film hat ja damals nicht wirklich viele begeistert, mich und meine Freundinnen aber schon.
Damals als "Nicht-Mutter" hätte ich den kleinen Tobi auch verwandeln lassen, und wäre bei dem Koboldkönig geblieben.

Gefolgt von


Queen!!!



Aber wenn ich schon mal dabei bin mich zu erinnern darf ich auf keinen Fall ABBA vergessen!
Ich weiß, viele verdrehen jetzt die Augen, aber in den 70igern kannte ich kein Halten mehr, wenn ABBA mal im Radio lief. 
Wenn ich heute ABBA höre, dann ist es immer eine Erinnerung an meine Kindheit! Wie gerne hätte ich sie mal Live erlebt, aber als 13 Jahre wurde, trennten sie sich ja.
Man kann eben nicht alles haben!

Wen ich noch ganz besonders bewundere ist Tina Turner und sie habe ich schon live gesehen, damals 1990 im Niedersachsenstadion in Hannover (jawohl so hieß das da noch).
Da sind noch so einige wie Bruce Springsteen, Bryan Adams, Alice Cooper und auch einige neuere: Rea Garvey, Pink und noch viele andere. Ich höre eigentlich gerne querbeet (auch Klassik ist manchmal dabei).
Aber das hat nichts mehr mit Helden zu tun, die finde ich einfach nur gut.

Nicht zu vergessen die deutsche Musik:



Viele sind ja der Meinung, wer die Hosen hört kann die Ärzte nicht leiden und umgekehrt, nun bei mir ist das anders. Ich höre beide! Dies sind die einzigen LP's die ich noch habe (bis auf eine von den Roten Rosen), die anderen sind leider im Laufe der Zeit kaputt gegangen und da bin ich auf CD umgestiegen.
Die musikalische Entwicklung der Hosen habe ich voll mitgemacht. Wenn ich noch so an die ersten Lieder denke ... ;-)) Mitsingen kann ich auch heute noch die Lieder (auch wenn es noch immer nicht ganz jugendfrei ist). 
Apropos jugendfrei:
Heutzutage ist die Platte Ab 18 auf dem Index eigentlich ein Witz, wenn ich mir so die anderen Texte von einigen heute anhöre, sind die doch echt harmlos.
Aber es war eben eine ganz andere Zeit!
Und die Platte steht immer noch auf dem Index wegen des Liedes "Geschwisterliebe" (siehe hier)

Die NDW möchte ich noch erwähnen, da fallen mir doch einige Partys dazu ein. Nicht vergessen, Marius Müller Westernhagen. Heute nicht mehr ganz so mein Fall, aber seine alten Lieder höre ich hin und wieder immer noch ganz gerne!

Hier findet Ihr bestimmt noch andere Musik-Helden

Astrid fragt nach Musikfakten und da fiel mir mein Post über "meine" Musikhelden wieder ein und so hole ich diesen einfach mal wieder hervor. Wenn Ihr noch wissen möchtet, was andere so hören, dann findet Ihr hier noch andere Musikrichtungen.



Kirsi

Dienstag, 12. Januar 2016

Welche Opfer bringen sie für ihren Unternehmenserfolg? fragt Sage

Eine gute Frage!


Die Definition Opfer lt. google bedeutet:
"Etwas, das man hergibt oder auf das man verzichtet, obwohl es sehr schwerfällt."

Hergibt - was habe ich hergegeben?  

Hergegeben habe ich eine Festanstellung. 

Aber das hätte ich sowieso, weil mit unserer Unternehmensgründung auch unsere Familiengründung begann. Es ging zwar etwas schneller als geplant und ein mulmiges Gefühl war auch bei dem Sprung ins kalte Wasser mit dabei, aber rückblickend war es die richtige Entscheidung!
So konnte ich mir die Familien- und Arbeitszeiten einteilen wie ich es wollte.
Herrlich nach einer durchwachten Nacht (jedes Elternteil erinnert sich bestimmt noch an solche) einfach weiterzuschlafen, ohne dem Chef erklären zu müssen, warum man verschlafen hat und jetzt erst im Büro auftaucht!
Was ich tagsüber nicht geschafft habe, konnte ich abends erledigen und war trotzdem für unsere Kinder erreichbar.

Was nicht heißen soll, das immer alles rosig war. Mit der fehlenden Festanstellung war natürlich auch das feste Gehalt nicht mehr vorhanden. Ich musste erkennen, das ein Teil des Geldes auch für unser Unternehmen gebraucht wurde, damit sich dieses weiter entwickelte, auch wenn gerade für die Familie ganz andere Anschaffungen gedacht waren.

Freie Zeiteinteilung klingt verlockend?
Ja so sehr, das ich unliebsame Büroarbeiten immer bis zum St. Nimmerleins-Tag aufschieben wollte.


Verzichtet - auf was habe ich verzichtet?

Auf viele liebe Kollegen!
Ich hatte das Glück, in einem wirklich tollen Team arbeiten zu dürfen. 
Die Pausen welche man zusammenverbracht hat, das Quatschen am morgen oder zwischendurch, wenn mal nicht so viel los war, das hat mir sehr gefehlt.

Aber dafür habe ich dann neue Kontakte geknüpft. Über Kinder und Hunde (bei letzteren noch mehr) lernt man rasend schnell neue Menschen kennen.

Natürlich gibt es keinen geregelten Urlaub, man macht eben dann frei oder Urlaub, wenn es vom Betrieb her passt.
Allerdings bleibt dann alles liegen - eine Vertretung, welche die Arbeit erledigt, gibt es nicht. 
Das gilt natürlich auch bei Krankheiten. Wenn ich liegenbleibe - bleibt meine Arbeit auch liegen!

Unser Unternehmen ist jetzt bald 20 Jahre alt und rückblickend mit allen Höhen und Tiefen würde ich heute sagen: "NEIN, ein Opfer war das nicht!"

Ich bin froh, das mein Mann und ich den Schritt zusammen gemacht haben und es gab und gibt auch immer wieder Zeiten, in denen ich drüber nachdenke (und mich auch sorge) was die Zukunft wohl bringt. 
Herausforderungen muss man annehmen und sich nicht davor verstecken - das habe ich für mich festgestellt und Social Media (also eigentlich alles rund um dies Thema) sind immer noch eine echte Herausforderung für mich.
Also immer offen sein für Neues!

Nun noch einmal zurück zu der Opferfrage:
Wenn, dann ist mein Mann ist wohl derjenige der ein Opfer gebracht hat. Als Holzingenieur mit einer eigenen Tischlerei hat er nicht allzu viel Zeit mit den Kindern verbringen können, als diese noch klein waren, aber ob er mehr Zeit gehabt hätte in einer festen Anstellung?
Das werden wir nicht erfahren, da es ja gleich nach dem Studium in die Selbstständigkeit ging!
Aber wenn er dann Zeit hatte, war er ein sehr "aufopferungsvoller" Papa und das aus ganzem Herzen ;-))
Aber diese Art von Opfer war ja nicht gemeint!

Dies ist mein ganz persönlicher Beitrag für die von Sage gestartete

Blogparade: Welche Opfer bringen sie für ihren Unternehmenserfolg?


Alles Gute

Kirsi

Freitag, 8. Januar 2016

Freitagsfüller


6a00d8341c709753ef011570569c3f970b

1.    Der Winter  ist schon wieder vorbei (jedenfalls für's Erste) .

2.    Hausputz (jetzt wo der Baum draußen ist) steht im Januar noch auf meiner Liste.

3.   Gegen kalte Füße  helfen warme Socken .

4.    Alles ist so viel besser, wenn man öfter man laut lacht
.
5.    Es fühlt sich gut an,  die Feiertage in Ruhe verbracht zu haben.

6.    Der Kinobesuch am 2. Weihnachtstag mit meiner ganzen Familie war mein schönstes Geschenk.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Abholen meiner Mutter vom Flughafen (sie kommt aus Finnland zurück), morgen habe ich  nur Zeit zum quatschen über ihren Urlaub ein- geplant und Sonntag möchte ich mit der gesamten Familie ein Neujahrskaffeetrinken veranstalten!

Dies ist die Nummer 3 für mich, aber der 1. in diesem Jahr!

Vielen Dank Barbara, das Du Dir immer so viel für den Freitagsfüller einfallen lässt! 



Kirsi

Donnerstag, 7. Januar 2016

Weihnachtsbräuche

Finnische Weihnacht


Als meine Mutter vor über 50 Jahren von Finnland nach Deutschland kam und ihr erstes Weihnachtsfest in einer deutschen Familie feierte, ist sie vor Erstaunen (mehr Entsetzen) umgefallen, alleine schon bei dem Weihnachtsessen!
An die fehlende Sauna hatte sie sich ja mittlerweile gewöhnt.
Als sie aber nun hörte, das es Kartoffelsalat und Würstchen gibt, da war das Heimweh doch sehr, sehr groß.

Nachdem sich ja dann herausgestellt hat, das sie doch für immer in Deutschland bleibt, wurden viele finnische Traditionen hier eingeführt.
Daher habe ich von kleinauf immer finnische Weihnachten in Deutschland gefeiert.

Am Vorabend wird der Baum hereingeholt und am Weihnachtsmorgen dürfen die Kinder den Baum schmücken.
Daher sind unsere Bäume immer hübsch bunt 



und da meistens die ganze Familie zusammenkommt liegen auch immer viele Geschenke unter dem Baum!

Das Essen wurde dann auch auf das finnische Weihnachtsessen umgestellt (hier habe ich schon einmal darüber berichtet), denn Würstchen und Kartoffelsalat sind und bleiben ein No-Go zu Weihnachten (jedenfalls für Finnen und deren Familien). 
Es gab schon Jahre, wo ich dachte, ach es wäre doch so viel schneller und einfacher, aber ... (bei aber ist es auch geblieben).

Um 12.00 Uhr wird dann in Turku der Weihnachtsfrieden verkündet, danach schließen alle Geschäfte und die meisten Leute haben frei.

Am Nachmittag geht man in Finnland auf den Friedhof und bringt Kerzen zu den verstorbenen Familienangehörigen und Freunden.
Wieder zu Hause, wird das Essen in den Ofen geschoben und alles macht sich auf in die Weihnachtssauna.

Joulupukki



Wenn dieses Lied (man kann es aber auch als Gedicht aufsagen) in Finnland erklingt, ist der Weihnachtsmann gerade angekommen. 
Und da der Weihnachtsmann aus Finnland stammt, kommt er bestimmt (wer das nicht glaubt bitte unbedingt hier nachlesen)
 Sollte er aber doch verhindert sein, kann man als sein Stellvertreter auch die Geschenke verteilen!

Und dann wird gegessen, gelacht, getanzt eben alles was zu 
Hauskaa Joulaa (Fröhliche Weihnachten)
gehört!
 Diesen Artikel habe ich geschrieben für die Blogparade von we2ontour.de
Alles Liebe
Kirsi 

Samstag, 2. Januar 2016

Ein frohes neues Jahr



Dies war meine Lektüre kurz vor Weihnachten.
Heute beim Aufräumen ist es mir in die Hände gefallen und da musste ich doch schmunzeln über den Titel!
Beendet in 2015 - nun haben wir schon wieder 2016
und wenn mich jemand fragt, mir kommt es auch so vor, als ob die Jahre immer schneller vergehen.

Ich wünsche Euch allen ein
frohes, neues und glückliches

2 0 1 6!

 Hier findet Ihr eine tolle Rezension.

Ich gehe jetzt nicht weiter auf dieses Buch ein, da ich demnächst bei einer Blogparade von S A M teilnehme.
Näheres dazu hier.
 Diese läuft noch bis zum 23.01.2016, vielleicht hat jemand noch Lust dran teilzunehmen!
Kirsi
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...