Dienstag, 27. Juni 2017

Tierisch

was los ist es immer mal wieder, auch wenn wir "nur" noch einen Hund haben.


Mein Mann wuchs mit Hunden auf! Seine Eltern hatten einen Riesenschnauzer und bei seiner Tante im Harz gab es ebenfalls immer Hunde, dort tobte er dann mit einem Schäferhund bei seinen langen Ferien hier in Deutschland durch die Gegend - stellvertretend für seinen Freund aus Kindertagen zeige ich hier die Clara.

Seit meiner Kindheit bin ich in Katzen verschossen und ich wollte auch immer eine haben.
Allerdings habe ich eingesehen, als wir direkt an einer viel befahrenen Straße wohnten, das eine Katze nicht allzu viel Sinn hat.
Ich mag Freigänger und das sollte die Katze auch sein!
Also musste ich warten, bis zum Umzug in unser Haus, aber dann haben wir bei einer Katzeninitiative unseren Felix gefunden. 
Und Felix überraschte mich, nach einer ganz kurzen Eingewöhnungszeit, wollte er ständig und überall mit dabei sein.
Mein Mann war von dieser Anhänglichkeit auch sehr überrascht, hat er sich Katzen doch ganz anders vorgestellt.

So nahmen wir Felix öfter mal auf eine größere Hunderunde mit
Eines Tages kam er nicht mehr nach Hause :( 
Überall haben wir gesucht, Fotos verteilt, aber er wurde nie wieder gesehen - ich wusste ja was es heißt einen Freigänger zu haben. 

Statt Nintendo und wie diese ganzen elektronischen Dinge hießen bekamen unsere Mädchen 


eine Sunkissed-Kornnatter mit Namen Kisses und 2 Moschusschildkröten (Findus und Petterson).

Gekauft haben wir diese Tiere in einem Reptilienfachgeschäft in Hannover (zum Glück). Hier wurde uns erklärt, das die niedlichen kleinen Rotwangen-Wasserschildkröten (die es in jedem Zoofachgeschäft gibt) ziemlich groß werden und dann gerne ausgesetzt werden (was sie oft nicht überleben).
Wir entschieden uns dann für 2 Moschusschildkröten, welche nicht größer als 20 cm werden.
Überrascht war ich doch, das auch diese kleinen Schildkröten eine Bindung zu unserer jüngeren Tochter aufbauten - wenn sie an das Becken ging kamen beide immer angeschwommen, wehe jemand anderes kam und musste füttern - die beiden konnten vielleicht fauchen :)
Was uns dort leider nicht erzählt wurde ist, das Männchen anfangen die Weibchen ganz stark zu belagern, was wiederrum zu furchtbarem Stress führt, wenn man nur ein Weibchen hat.
So war es leider bei uns, Platz für ein Extra Becken hatten wir nicht mehr und so half man uns einen guten Platz für die beiden zu finden.

Für die Schlange haben wir auch ein neues Zuhause finden müssen, sie war Houdini unter den Schlangen. Wir haben das Terrarium so abgedichtet, das ich dachte sie müsste dort ersticken und doch ist sie immer wieder entwischt. Wir haben sie zwar immer wieder gefunden, aber ich hatte irgendwann nicht mehr die Nerven ständig auf Schlangensuche zu gehen.
Auch für Kisses wurde ein schönes neues Zuhause gefunden. 

Unser größtes Tierabenteuer "Pferde"!

Wetterfestigkeit ist eine Grundvoraussetzung!
Roberta mit der hellen Mähne - konnte sehr gut mit Erwachsenen, hatte aber immer mehr Probleme mit Kindern. Leider haben wir das erst später gemerkt. Als Gespann gekauft, haben wir irgendwann feststellen müssen, das die beiden Stuten sich überhaupt nicht leiden können.
Als es dann zu einem schweren Reitunfall mit unserer älteren Tochter kam (es ging zum Glück alles gut aus) haben wir uns entschlossen uns von Roberta zu trennen.
Sie wäre bei uns nicht glücklich geworden und wir mit ihr auch nicht mehr. Das Vertrauen war einfach nicht mehr da. Sie lebt jetzt in Dänemark bei einem älteren Ehepaar und hat als Beistellpferd ein kleines Pony an ihrer Seite.
Ein Pferd ist ein Herdentier, also machten wir uns auf die Suche nach einer Gefährtin. 
Ein Schleswiger Kaltblut sollte es wieder werden und bei Herrn Hansen (einer der wenigen Züchter dieser alten Pferderasse) wurden wir fündig.
Unsere Tochter suchte sich das Pferd aus - schließlich musste sie wieder Vertrauen fassen und ihre Ängste überwinden.
Salbei war dabei genau die richtige Wahl.

Vertrauen
Gefühlt waren unsere Mädchen Tag und Nacht bei den Pferden, zu meinem 40igsten Geburtstag haben sie mir ein Theaterstück "geschenkt". In den Hauptrollen meine Mädchen, Vanda, Salbei und Strolch (unser Labrador). 
Hier bedankt sich unsere jüngere gerade bei 2 Darstellern.


Die "kleine" gehörte zu den dunklen Mächten und Strolch war mal hier und mal da :)
Ja und diese tierischen Bewohner sind uns einfach zugeflogen



und darüber war ich auch sehr froh. Haben die Schwalben (wir hatten einige Brutpaare) doch ganze Arbeit geleistet und viele kleine Fliegen etc. weggefangen.

Über das Schleswiger Kalblut habe ich schon einige Male berichtet. Es gehört zu den bedrohten Haustierrassen (hier findet Ihr meine anderen Beiträge).

Als dann die Pferdehaarallergie bei meinem Mann und unserer großen Tochter immer schlimmer wurde und die Jüngere und ich gefühlt nur noch im Stalldienst waren, haben wir die Entscheidung getroffen, uns nach einem guten Platz umzuschauen. Gefunden haben wir ihn in NRW, wir sind immer noch in Kontakt, aber hingefahren und sie besucht - nein das habe wir nicht.
Aber anhand der Fotos ist zu erkennen, das sie sich dort pudelwohl fühlen.

Dies ist ein ziemlich langer Post geworden, ich könnte auch noch jede Menge schreiben, aber das Wichtigste ist für mich, das es ohne Vertrauen, Respekt, Verantwortungsbewusstsein und Achtung von und für beide Seiten nicht funktioniert.
Unseren Mädchen haben wir von Anfang an beigebracht, das unsere Tiere kein Spielzeug sind und sie genauso fühlen wie wir.
Jetzt nach fast 22 Jahren durchgehend mit Tieren muss ich allerdings zugeben, das ich nach unserer Coco eine Pause einlegen werde (allerdings soll dieser Tag noch in weiter Ferne liegen).
Ich bin sehr glücklich, das wir uns und den Kindern die Möglichkeit gegeben haben so viele Tiere kennen- und lieben gelernt zu haben und sie uns auch so viel Vertrauen entgegengebracht haben - dafür bin ich sehr dankbar!

Noch weitere Geschichten und Fakten über Tiere und Tierliebe findet Ihr bei Astrid.
Bei Lotta geht es um das Glück. Das Glück der Erde liegt für mich nicht nur auf dem Rücken der Pferde, aber Tiere zu haben ist für mich ein wichtiger Grund zum Glücklichsein!

Viele Grüße sendet Euch

Kirsi

Montag, 26. Juni 2017

Mach das nicht!

Es gibt so viel was man nicht machen sollte und genau dieses Thema hat Paleica sich für diesen Monat ausgesucht.

Immer wieder bei mir beliebt sind Gegenlichtaufnahmen

Ob nun durch Fensterscheiben oder Autoscheiben (auch im Fahren), ich versuche es immer mal wieder

Wenigstens konnten wir durch die Sonne erkennen, das unsere Windschutzscheibe nicht wirklich sauber ist (lach).

Aber manchmal klappt es im fahrenden Auto durch die Scheibe auch ganz gut


Das nachfolgende Bild ist auch mehr ein Zufallstreffer gewesen. Versuche ich gezielt Aufnahmen mit einem unscharfen Hintergrund wird das meist nichts und dann habe ich wieder Glück.


Für das nächste Bild kann ich aber überhaupt nichts (Ehrenwort)

Da ist die Kamera des Seminarleiters während des Holzrücke-Lehrgangs meines Mannes kaputt gegangen. 
Etwas blöd gelaufen, aber wir wollten die Bilder dennoch behalten - ist ja eine schöne Erinnerung auch mit Blaustich.
So kann es eben gehen mit der Technik!

Meine Versuche, Fehlfotos und Glückstreffer sende ich heute zu Paleica

Ich bedanke mich für Eure lieben Besuche und Kommentare zu der Clematis und der Kieler Woche, über die ich demnächst berichten werde. 

Einen guten Wochenanfang wünscht Euch allen

Kirsi

Freitag, 23. Juni 2017

Auf zur

Kieler Woche!

Ganz spontan wurden wir gestern eingeladen und daher fahren wir gleich nach Kiel - ich freue mich schon sehr, auch wenn ich ein wenig überrumpelt worden bin :)
Deswegen gibt es jetzt eine klitzekleine ungeplante Blogpause!

Ich bedanke mich für alle Eure Kommentare zu "meiner" Königin.

An der Regatta werde ich nicht teilnehmen (lach) - aber die Windjammerparade am Samstag auf die bin ich schon sehr gespannt - ich bringe auch viele Fotos mit!

Nun wünsche ich Euch ein ganz ganz tolles Wochenende und sende Euch liebe Grüße

Kirsi
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